DAA IT-Umschulung
Am Schülerprojekt mitarbeiten

Du möchtest an diesem Portal mitarbeiten, eigene Ideen einbringen oder bestehende Funktionen verbessern? Dann melde dich bei Steve oder Nils.

Perfekte Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wichtig sind sorgfältiges Arbeiten, Lernbereitschaft und ein verantwortungsvoller Umgang mit dem System.

Hilfreiche Kenntnisse

  • Grundlagen in HTML und CSS
  • erste Erfahrungen mit JavaScript
  • für erweiterte Arbeiten: PHP, Twig und Grav CMS
  • Grundlagen in Linux, SSH und Dateiberechtigungen
  • Verständnis für Webserver, Netzwerke und IT-Sicherheit
  • saubere Dokumentation und nachvollziehbare Tests

Das ist nicht erlaubt

  • Änderungen ohne vorherige Absprache oder ungesichert direkt am laufenden System
  • Weitergabe von Passwörtern, Zugangsdaten oder Sicherheitsschlüsseln
  • Umgehung von Benutzerrechten oder Zugriffsbeschränkungen
  • eigenständige Änderungen an Proxmox, Containern, Netzwerk oder Firewall
  • Installation zusätzlicher Dienste oder Öffnung neuer Ports ohne Freigabe
  • Löschen oder Verändern fremder Inhalte, Benutzerkonten oder Backups
  • Einbau von Trackern, Werbung oder externen Skripten ohne Prüfung
  • Hochladen personenbezogener, rechtswidriger oder urheberrechtlich nicht freigegebener Inhalte
  • Nutzung des Portals für Angriffe, Portscans oder andere unerlaubte Sicherheitstests

Alle Beiträge müssen zum Lern- und Projektzweck passen. Sicherheit, Datenschutz und Stabilität haben Vorrang.

FISI-Prüfungsvorbereitung: Fachbegriffe
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Nachschlagewerk · Prüfungsvorbereitung

Fachbegriffe verständlich erklärt

Begriffe aus den gemeinsamen Lernfeldern und der Fachrichtung Systemintegration – ausgeschrieben, eingeordnet und für die Wiederholung aufbereitet.

201 Fachbegriffe · 12 Lernfelder · Stand 15.09.2026 Schülerprojekt – kein offizielles Prüfungsdokument. Prüfe verbindliche Termine und Vorgaben bei deiner zuständigen IHK.

Korrigierter Überblick

Aufbau der gestreckten Abschlussprüfung

Die Prüfung besteht aus Teil 1 und Teil 2. Präsentation und Fachgespräch bilden keinen eigenständigen „Teil 3“, sondern gehören zum Projektprüfungsbereich in Teil 2.

Teil 120 %

Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes

90 Minuten

Teil 250 %

Planen und Umsetzen eines Projektes der Systemintegration

Projekt und Dokumentation: höchstens 40 Stunden; Präsentation und Fachgespräch: zusammen höchstens 30 Minuten, Präsentation höchstens 15 Minuten

Teil 210 %

Konzeption und Administration von IT-Systemen

90 Minuten

Teil 210 %

Analyse und Entwicklung von Netzwerken

90 Minuten

Teil 210 %

Wirtschafts- und Sozialkunde

60 Minuten

Suchen und filtern

Fachbegriffe nach Lernfeld

Die Sammlung ist bewusst FISI-spezifisch. Inhalte der Fachrichtung Digitale Vernetzung wurden nicht als FISI-Lernfelder ausgegeben.

201 Begriffe werden angezeigt.

Auf schmalen Bildschirmen kannst du die Tabellen seitlich wischen.

LF01

Das Unternehmen und die eigene Rolle im Betrieb beschreiben

10 Begriffe

BegriffAusgeschriebenErklärung und Einordnung
Aufbauorganisation – Struktur eines Unternehmens (Hierarchie, Abteilungen)
BBiG Berufsbildungsgesetz Gesetzliche Grundlage der Berufsbildung in Deutschland; regelt unter anderem Berufsausbildung, Prüfungen sowie Rechte und Pflichten der Beteiligten.
Duales System – Ausbildung parallel in Betrieb und Berufsschule
Fachinformatiker-Fachrichtungen – Anwendungsentwicklung, Systemintegration, Digitale Vernetzung, Daten- und Prozessanalyse
Geschäftsprozess – Abfolge von Aktivitäten zur Erreichung eines Unternehmensziels
Gestreckte Abschlussprüfung – Die Abschlussprüfung ist in Teil 1 und Teil 2 gegliedert. Teil 1 ersetzt die frühere Zwischenprüfung und fließt in das Gesamtergebnis ein.
Produktionsfaktoren – Arbeit, Betriebsmittel, Werkstoffe – Grundlagen der betrieblichen Leistungserstellung
SWOT-Analyse Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse zur Marktpositionierung
Wertschöpfungsprozess – Prozess, der den Wert eines Produkts/einer Leistung erhöht
Wirtschaftskreislauf – Modell des Güter- und Geldflusses zwischen Haushalten, Unternehmen, Staat
LF02

Arbeitsplätze nach Kundenwunsch ausstatten

20 Begriffe

BegriffAusgeschriebenErklärung und Einordnung
Cache – Sehr schneller Zwischenspeicher, der häufig benötigte Daten näher an der Verarbeitungseinheit bereithält.
Desktop as a Service – Bereitstellung virtueller Arbeitsplätze als Cloud-Dienst
ECC-RAM Error-Correcting Code Random Access Memory Arbeitsspeicher, der bestimmte Bitfehler erkennen und korrigieren kann.
EVA-Prinzip – Eingabe – Verarbeitung – Ausgabe: Grundprinzip der Datenverarbeitung
Green-IT – Umwelt- und ressourcenschonender Einsatz von IT
Konfiguration – Zusammenstellung/Einstellung von Komponenten, Geräten und Programmen für einen Zweck
Lastenheft – Vom Auftraggeber erstelltes Dokument: was gefordert wird
Mainboard – Hauptplatine, verbindet alle Computerkomponenten
Nutzwertanalyse – Bewertungsverfahren zum quantitativen Vergleich von Angebotsalternativen
NVMe Non-Volatile Memory Express Protokoll für den direkten, parallelen Zugriff auf nichtflüchtige Speichergeräte, häufig über PCI Express.
Peripheriegerät – Ein- oder Ausgabegerät außerhalb der Zentraleinheit (Tastatur, Drucker, Monitor)
Pflichtenheft – Vom Auftragnehmer erstelltes Dokument: wie eine Anforderung umgesetzt wird
RAID Redundant Array of Independent Disks Verbund mehrerer Laufwerke. Je nach RAID-Level stehen Ausfallsicherheit, Leistung oder nutzbare Kapazität im Vordergrund. RAID ersetzt kein Backup.
RAM Random Access Memory Flüchtiger Arbeitsspeicher für aktuell benötigte Programme und Daten. Der Inhalt geht ohne Stromversorgung in der Regel verloren.
ROI Return on Investment Kennzahl zur Beurteilung der Rentabilität einer Investition; Berechnung und Bezugsgrößen müssen in einer Aufgabe eindeutig festgelegt werden.
ROM Read-Only Memory Nichtflüchtiger Speicher, dessen Inhalt im normalen Betrieb nur gelesen oder besonders geschrieben wird.
SSD Solid-State Drive Nichtflüchtiges Speichermedium auf Flash-Basis ohne mechanisch bewegte Teile.
TCO Total Cost of Ownership Gesamtkosten einer Lösung über ihren betrachteten Lebenszyklus, zum Beispiel Anschaffung, Betrieb, Personal, Wartung und Entsorgung.
UEFI Unified Extensible Firmware Interface Firmware-Schnittstelle zum Initialisieren der Hardware und Starten des Betriebssystems; moderner Nachfolger des klassischen BIOS.
Zentraleinheit (CPU) Central Processing Unit Prozessor eines Computers; führt Maschinenbefehle aus und verarbeitet Daten.
LF03

Clients in Netzwerke einbinden

21 Begriffe

BegriffAusgeschriebenErklärung und Einordnung
Backupstrategie – Festgelegtes Verfahren für Sicherungsarten, Intervalle, Aufbewahrung, Schutz, Wiederherstellungstests und Verantwortlichkeiten.
CIDR Classless Inter-Domain Routing Schreibweise und Verfahren zur klassenlosen Adressierung von IP-Netzen, beispielsweise 192.0.2.0/24.
Client-Server-Modell – Client fragt Dienste an, Server stellt sie bereit
Cloud-/Fog-/Edge-Computing – Verteilte Rechenmodelle: zentral (Cloud), nutzernah (Edge), dazwischen (Fog)
DHCP Dynamic Host Configuration Protocol Protokoll zur automatischen Zuweisung von Netzwerkkonfigurationen wie IP-Adresse, Präfix, Gateway und DNS-Server.
DNS Domain Name System Namensdienst, der unter anderem Domainnamen in IP-Adressen auflöst.
Ethernet – Verbreiteter Standard für kabelgebundene LANs (IEEE 802.3)
IP-Adresse – Logische Adresse einer Netzwerkschnittstelle im Internet-Protocol-Umfeld; sie besteht aus einem Netz- und einem Hostanteil.
ISO/OSI-Modell – 7-Schichten-Referenzmodell für Netzwerkkommunikation
LAN Local Area Network Local Area Network – räumlich begrenztes Netzwerk
MAC-Adresse Media Access Control Address Adresse einer Netzwerkschnittstelle auf der Sicherungsschicht; bei Ethernet typischerweise 48 Bit lang.
Netzwerktopologie – Physische/logische Struktur eines Netzwerks (Stern, Bus, Ring, Mesh)
PoE Power over Ethernet Versorgung geeigneter Netzwerkgeräte mit Daten und elektrischer Energie über Ethernet-Verkabelung.
RAID Redundant Array of Independent Disks Verbund mehrerer Laufwerke. Je nach RAID-Level stehen Ausfallsicherheit, Leistung oder nutzbare Kapazität im Vordergrund. RAID ersetzt kein Backup.
Router – Verbindet IP-Netze und leitet Pakete anhand seiner Routingtabelle zum nächsten Ziel weiter.
Strukturierte Verkabelung – Standardisiertes, herstellerunabhängiges Verkabelungskonzept für Gebäude
Switch – Verbindet Geräte in einem lokalen Netz und leitet Ethernet-Frames anhand gelernter MAC-Adressen weiter.
TCP/IP Transmission Control Protocol / Internet Protocol Protokollfamilie für die Kommunikation im Internet/in Netzwerken
USV Unterbrechungsfreie Stromversorgung (englisch: Uninterruptible Power Supply) Unterbrechungsfreie Stromversorgung – überbrückt Stromausfälle
VLAN Virtual Local Area Network Logische Trennung von Layer-2-Netzen innerhalb einer gemeinsam genutzten Switching-Infrastruktur.
WLAN Wireless Local Area Network Funkbasiertes lokales Netzwerk (IEEE 802.11)
LF04

Schutzbedarfsanalyse im eigenen Arbeitsbereich durchführen

20 Begriffe

BegriffAusgeschriebenErklärung und Einordnung
3-2-1-Regel – Backup-Grundregel: drei Datenkopien, auf zwei unterschiedlichen Medientypen, davon eine räumlich oder logisch getrennt.
Authentisierung und Autorisierung – Authentisierung prüft eine behauptete Identität; Autorisierung entscheidet anschließend über erlaubte Aktionen.
BDSG Bundesdatenschutzgesetz Bundesdatenschutzgesetz – nationale Ergänzung zur DSGVO
Blocklist/Allowlist – Sperr- bzw. Freigabeliste (z. B. für Programme, Webseiten)
BSI Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
DSGVO Datenschutz-Grundverordnung Datenschutz-Grundverordnung – EU-weites Datenschutzrecht
Endpoint-Security – Schutzmaßnahmen direkt auf Endgeräten (z. B. Virenschutz)
Hashfunktion – Einwegfunktion, die Daten auf einen Wert fester Länge abbildet; für Passwörter sind spezielle, langsame Passwort-Hashverfahren nötig.
Identitätsdiebstahl – Missbrauch fremder persönlicher Daten/Identität
IT-Grundschutz – Methodik und Angebot des BSI zum Aufbau und Betrieb eines Managementsystems für Informationssicherheit.
Least Privilege – Prinzip, nach dem Identitäten und Prozesse nur die minimal erforderlichen Berechtigungen erhalten.
Man-in-the-Middle-Angriff – Angreifer schaltet sich unbemerkt in eine Kommunikation ein
MFA Multi-Factor Authentication Authentisierung mit mindestens zwei Faktoren aus unterschiedlichen Kategorien, zum Beispiel Wissen und Besitz.
Risikoanalyse – Systematische Bewertung von Bedrohungen und ihren Auswirkungen
RPO Recovery Point Objective Maximal tolerierbarer Datenverlust, ausgedrückt als Zeitraum zwischen letztem nutzbaren Stand und Ausfall.
RTO Recovery Time Objective Maximal angestrebte Zeit bis zur Wiederherstellung eines Dienstes nach einem Ausfall.
Schutzbedarfsfeststellung – Ermittlung, wie schützenswert Informationen/Systeme sind
Schutzziele (CIA) Confidentiality, Integrity, Availability Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Weitere Schutzziele können je nach Kontext hinzukommen.
Social Engineering – Manipulation von Personen, um an vertrauliche Informationen zu gelangen
TOM Technische und organisatorische Maßnahmen Technische und organisatorische Maßnahmen, mit denen personenbezogene Daten angemessen geschützt werden.
LF05

Software zur Verwaltung von Daten anpassen

15 Begriffe

BegriffAusgeschriebenErklärung und Einordnung
ACID Atomicity, Consistency, Isolation, Durability Eigenschaften zuverlässiger Datenbanktransaktionen: Atomarität, Konsistenz, Isolation und Dauerhaftigkeit.
Algorithmus – Endliche, eindeutige Folge von Verarbeitungsschritten zur Lösung einer Aufgabenklasse.
API Application Programming Interface Definierte Programmierschnittstelle, über die Softwarekomponenten Funktionen oder Daten austauschen.
CRUD Create, Read, Update, Delete Grundoperationen zum Erstellen, Lesen, Ändern und Löschen persistenter Daten.
Dateiformat – Struktur, in der Daten in einer Datei gespeichert werden (z. B. CSV, JSON)
Datenbanksystem – Gesamtheit aus Datenbankmanagementsystem und den verwalteten Datenbanken.
Datenstrom – Sequenzielle Übertragung von Daten (z. B. beim Dateizugriff)
ER-Modell Entity-Relationship-Modell Entity-Relationship-Modell – grafische Darstellung von Daten und ihren Beziehungen
Exception – Ausnahme/Fehler zur Laufzeit eines Programms, die abgefangen werden kann
Fremdschlüssel – Attribut, das auf einen Schlüssel einer anderen oder derselben Tabelle verweist und Beziehungen abbildet.
Normalisierung – Strukturierung relationaler Tabellen zur Verringerung von Redundanzen und Änderungsanomalien.
Primärschlüssel – Eindeutiges Kennzeichen eines Datensatzes in einer Tabelle
Relationales Datenmodell – Datenmodell mit Tabellen (Relationen), die über Schlüssel verknüpft sind
Vorgehensmodell – Strukturierter Ablaufplan für Softwareentwicklung (z. B. Wasserfall, Scrum)
Zahlensysteme – Dual-, Oktal-, Dezimal-, Hexadezimalsystem zur Zahlendarstellung in der IT
LF06

Serviceanfragen bearbeiten

18 Begriffe

BegriffAusgeschriebenErklärung und Einordnung
Deeskalation – Strategie zur Entschärfung von Konfliktsituationen im Kundenkontakt
DMAIC-Zyklus Define, Measure, Analyze, Improve, Control Define-Measure-Analyze-Improve-Control – Prozessverbesserungsmethode (Six Sigma)
Eskalation – Weiterleitung eines Falls an eine höhere Kompetenz-/Verantwortungsebene
Helpdesk – Zentrale Anlaufstelle für IT-Serviceanfragen und Störungsmeldungen
IMAC/R/D Install, Move, Add, Change / Remove / Dispose Install, Move, Add, Change, Remove, Dispose – Standard-Servicearten im IT-Lifecycle
Incident-Management – Praxis zur möglichst schnellen Wiederherstellung eines vereinbarten Servicezustands nach einer Störung.
ITIL ITIL (historisch: Information Technology Infrastructure Library) Best-Practice-Rahmenwerk für das Management von IT-Services; keine technische Norm und kein einzelner Prozess.
KPI Key Performance Indicator Key Performance Indicator – Kennzahl zur Leistungsmessung
Managed Services – Ausgelagerte, vom Dienstleister dauerhaft betreute IT-Services
Monitoring – Kontinuierliche Überwachung von Systemen/Diensten
MTTR Mean Time to Restore Service Mittlere Zeit bis zur Wiederherstellung eines Service; die genaue Definition muss im jeweiligen Messkonzept festgelegt werden.
Problem-Management – Praxis zur Analyse von Ursachen wiederkehrender oder bedeutender Incidents und zur Verringerung ihrer Auswirkungen.
Service Request – Standardisierte Nutzeranfrage, etwa nach Information, Zugriff oder einer vorab definierten Leistung.
Serviceticket – Dokumentierter Vorgang zu einer Service-/Störungsanfrage
SLA Service Level Agreement Service Level Agreement – vertraglich vereinbartes Service-Niveau
SPOC Single Point of Contact Single Point of Contact – eine zentrale Ansprechstelle für Kunden
Verfügbarkeit – Anteil der vereinbarten Zeit, in der ein Service nutzbar ist; Messzeitraum und Ausschlüsse müssen festgelegt sein.
Workaround – Vorläufige Lösung/Umgehung eines Problems ohne Beseitigung der Ursache
LF07

Cyber-physische Systeme ergänzen

14 Begriffe

BegriffAusgeschriebenErklärung und Einordnung
Aktor – Bauteil, das ein Steuersignal in eine physische Wirkung wie Bewegung, Licht oder Wärme umsetzt.
Cyber-physisches System (CPS) Cyber-Physical System System, das physische Prozesse mit IT-gestützter Steuerung/Vernetzung verbindet
Embedded System – In ein größeres Produkt eingebettetes Computersystem mit einer festgelegten technischen Aufgabe.
FMEA Failure Mode and Effects Analysis Failure Mode and Effects Analysis – Methode zur Fehler-/Risikoanalyse
Industrie 4.0 – Vernetzte, selbststeuernde Produktion mittels CPS
IoT Internet of Things Internet of Things – Vernetzung physischer Geräte über das Internet
LoRaWAN/NB-IoT/SigFox Long Range Wide Area Network / Narrowband IoT / Sigfox Funkstandards für energiesparende Fernübertragung (LPWA – Low Power Wide Area)
MQTT MQTT (ursprünglich: MQ Telemetry Transport) Leichtgewichtiges Publish/Subscribe-Protokoll, das Nachrichten über einen Broker zwischen Clients vermittelt.
MQTT-Broker – Vermittelt Nachrichten zwischen MQTT-Publishern und -Subscribern
OPC UA Open Platform Communications Unified Architecture Plattformunabhängiger Standard für Machine-to-Machine-Kommunikation
Publish/Subscribe – Kommunikationsmuster, bei dem Sender Themen veröffentlichen und Empfänger passende Themen abonnieren.
Retrofitting – Nachrüsten bestehender Maschinen/Anlagen mit neuer (Vernetzungs-)Technik
Sensor – Bauteil, das eine physikalische Größe erfasst und in ein auswertbares Signal umwandelt.
Zigbee/KNX – Funk- bzw. Bus-Standards für Hausautomation/Gebäudetechnik
LF08

Daten systemübergreifend bereitstellen

23 Begriffe

BegriffAusgeschriebenErklärung und Einordnung
Aktivitätsdiagramm – UML-Diagramm zur Darstellung von Abläufen/Workflows
Anwendungsfalldiagramm – UML-Diagramm zur Darstellung von Systemfunktionen aus Nutzersicht (Use Cases)
Blackbox-Test – Softwaretest ohne Kenntnis der internen Implementierung
Data-Warehouse – Zentrales System zur Konsolidierung von Daten aus mehreren Quellen für Analysen
GUI Graphical User Interface Graphical User Interface – grafische Benutzeroberfläche
HTTP Hypertext Transfer Protocol Anwendungsprotokoll für die Übertragung von Ressourcen zwischen Clients und Servern, insbesondere im Web.
JSON JavaScript Object Notation Textformat zur strukturierten Darstellung und Übertragung von Daten mit Objekten, Arrays und einfachen Werten.
Kapselung – Bündelung von Daten und Verhalten in einer Einheit sowie kontrollierter Zugriff über definierte Schnittstellen.
Klasse/Objekt – Bauplan (Klasse) bzw. konkrete Instanz (Objekt) in der OOP
Klassendiagramm – UML-Diagramm zur Darstellung von Klassen und ihren Beziehungen
MongoDB – Dokumentenorientierte NoSQL-Datenbank
NoSQL Not only SQL Sammelbegriff für nicht ausschließlich relationale Datenbanksysteme, etwa dokumenten-, spalten-, schlüsselwert- oder graphorientierte Systeme.
OOP Objektorientierte Programmierung Objektorientierte Programmierung – Paradigma mit Klassen, Objekten, Vererbung
Polymorphie – Gleicher Methodenaufruf verhält sich je nach Objekttyp unterschiedlich
REST Representational State Transfer Architekturstil für verteilte Systeme. Eine HTTP-API ist nicht automatisch REST-konform.
Scrum – Agiles Vorgehensmodell mit Sprints, Product Owner, Scrum Master
Softwareergonomie – Gestaltung von Software nach menschengerechten Bedienkriterien
Sprint – Fest terminierter Entwicklungsabschnitt in Scrum
SQL Structured Query Language Structured Query Language – Abfragesprache für relationale Datenbanken
Statuscode – Dreistellige HTTP-Antwortkennung, die das Ergebnis einer Anfrage klassifiziert, beispielsweise 200 oder 404.
UML Unified Modeling Language Unified Modeling Language – grafische Modellierungssprache für Software
Unittest – Test einzelner, isolierter Programmbausteine
Vererbung – Klasse übernimmt Eigenschaften/Methoden einer anderen Klasse
LF09

Netzwerke und Dienste bereitstellen

15 Begriffe

BegriffAusgeschriebenErklärung und Einordnung
DevOps Development and Operations Zusammenarbeit von Entwicklung (Dev) und Betrieb (Ops) mit hohem Automatisierungsgrad
DMZ Demilitarisierte Zone Separates Netzwerksegment für Systeme mit besonderer Exposition. Regeln begrenzen die Verbindungen zu internen und externen Netzen.
Hochverfügbarkeit – Architektur und Betriebskonzept zur Verringerung ungeplanter Ausfallzeiten durch Redundanz und kontrolliertes Failover.
IPv4/IPv6 – Versionen des Internet Protocol mit 32-Bit- beziehungsweise 128-Bit-Adressen.
Lichtwellenleiter (LWL) Lichtwellenleiter Glasfaserkabel zur Datenübertragung mittels Licht
NAT/PAT Network Address Translation / Port Address Translation NAT übersetzt Netzwerkadressen; PAT unterscheidet Verbindungen zusätzlich über Portnummern. Beide Verfahren sind nicht mit einer Firewall gleichzusetzen.
NGFW Next-Generation Firewall Next Generation Firewall – Firewall mit erweiterten Funktionen (z. B. Deep Packet Inspection)
Routing – Wegewahl für Datenpakete zwischen Netzwerken
SDN Software-Defined Networking Software Defined Networking – zentral softwaregesteuerte Netzwerksteuerung
Standardgateway – Router-Adresse, an die ein Host Pakete für Ziele außerhalb direkt erreichbarer Netze sendet.
Subnetting – Aufteilung eines IP-Netzes in kleinere logische Teilnetze
Switching – Vermittlung von Datenpaketen innerhalb eines Netzwerksegments
TCP/UDP – Transportprotokolle: TCP arbeitet verbindungsorientiert und zuverlässig; UDP verbindungslos mit geringerem Protokollaufwand.
Virtualisierung – Bereitstellung virtueller statt physischer IT-Ressourcen
WAN Wide Area Network Wide Area Network – Netzwerk über große geografische Entfernungen
LF10b

Serverdienste bereitstellen und Administrationsaufgaben automatisieren

14 Begriffe

BegriffAusgeschriebenErklärung und Einordnung
Ansible – Werkzeug zur Automatisierung von Konfiguration/Administration (Infrastructure as Code)
Container – Isolierte Ausführungsumgebung, die typischerweise den Kernel des Hosts mit anderen Containern teilt. Sie ist keine vollständige virtuelle Maschine.
DHCP Dynamic Host Configuration Protocol Dynamic Host Configuration Protocol (RFC 2131) – automatische Netzwerkkonfiguration von Clients
DORA Discover, Offer, Request, Acknowledge Discover-Offer-Request-Acknowledge – 4-Wege-Handshake von DHCP
Hypervisor – Software- oder Firmware-Schicht zum Erstellen und Betreiben virtueller Maschinen.
IaC Infrastructure as Code Beschreibung und Verwaltung von Infrastruktur durch versionierbare, automatisiert ausführbare Definitionen.
Idempotenz – Eigenschaft einer Operation, bei wiederholter Ausführung denselben Zielzustand zu erzeugen, ohne unerwünschte Zusatzeffekte.
Logging – Strukturierte Erfassung relevanter Ereignisse für Betrieb, Fehleranalyse, Nachweis und Sicherheit.
SNMP Simple Network Management Protocol Simple Network Management Protocol – Überwachung/Steuerung von Netzwerkgeräten
Socket – Kommunikationsendpunkt, der bei IP-Kommunikation typischerweise durch Protokoll, IP-Adresse und Port bestimmt wird.
Virtueller Server – Virtuelle Maschine oder virtualisierte Serverinstanz mit zugewiesenen Ressourcen; die konkrete Isolation hängt von der verwendeten Technik ab.
VM Virtual Machine Softwarebasierte Maschine mit virtualisierter Hardware und eigenem Gastbetriebssystem.
Webserver – Server, der Webinhalte über HTTP/HTTPS bereitstellt
Well-Known-Port – Standardisierter Port für einen bekannten Dienst (z. B. 443 = HTTPS)
LF11b

Betrieb und Sicherheit vernetzter Systeme gewährleisten

19 Begriffe

BegriffAusgeschriebenErklärung und Einordnung
AAA Authentication, Authorization, Accounting Sicherheitsmodell für Authentisierung, Autorisierung und Protokollierung beziehungsweise Abrechnung von Zugriffen.
Benutzerverwaltung – Verwaltung von Benutzerkonten, Rechten und Rollen (z. B. Active Directory)
Firewall – Sicherheitskomponente, die Netzwerkverkehr nach Regeln filtert
Grundschutz – Systematische BSI-Methodik mit Standards, Bausteinen und Umsetzungshinweisen für Informationssicherheit.
Gruppenrichtlinie – Zentral verwaltete Konfigurations-/Sicherheitsvorgaben (z. B. in Active Directory)
Identitätsmanagement – Verwaltung digitaler Identitäten und ihrer Zugriffsrechte
IDS/IPS Intrusion Detection System / Intrusion Prevention System IDS erkennt verdächtige Aktivitäten; IPS kann zusätzlich automatisiert eingreifen oder Verkehr blockieren.
ISO 27001 ISO/IEC 27001 Internationale Norm mit Anforderungen an ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS).
Load Balancing – Verteilung von Anfragen/Last auf mehrere Systeme
PKI Public Key Infrastructure Infrastruktur aus Rollen, Verfahren und Technik zum Ausstellen, Prüfen, Verteilen und Sperren digitaler Zertifikate.
RBAC Role-Based Access Control Berechtigungsmodell, bei dem Rechte Rollen zugeordnet und Benutzer passenden Rollen zugewiesen werden.
Sicherheitsgruppe – Gruppierung von Benutzern/Objekten zur gemeinsamen Rechtevergabe
SIEM Security Information and Event Management System zur zentralen Sammlung, Korrelation und Auswertung sicherheitsrelevanter Ereignisse.
TLS Transport Layer Security Kryptografisches Protokoll zum Schutz von Verbindungen hinsichtlich Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität.
TOM Technische und organisatorische Maßnahmen Technische und organisatorische Maßnahmen, mit denen personenbezogene Daten angemessen geschützt werden.
Verschlüsselung – Umwandlung von Daten, sodass sie nur mit Schlüssel lesbar sind
VPN Virtual Private Network Logisch geschützte Verbindung über ein anderes Netz. Sicherheit hängt unter anderem von Protokoll, Kryptografie, Schlüsseln und Endpunkten ab.
Zero Trust – Sicherheitsansatz, der Zugriffe fortlaufend anhand von Identität, Gerätezustand, Kontext und minimalen Rechten bewertet.
Zertifikatsmanagement – Ausstellung, Verteilung und Verwaltung digitaler Zertifikate (PKI)
LF12b

Kundenspezifische Systemintegration durchführen

12 Begriffe

BegriffAusgeschriebenErklärung und Einordnung
Abnahmekriterium – Vorab festgelegte, überprüfbare Bedingung, anhand derer eine Leistung akzeptiert oder zurückgewiesen wird.
Fachgespräch – Teil des FISI-Projektprüfungsbereichs in Teil 2. Es folgt auf die Präsentation und bezieht sich auf Projekt, Vorgehen und Ergebnisse.
Ist-/Soll-Vergleich – Abgleich des tatsächlichen mit dem geplanten Projektergebnis
Lastenheft/Pflichtenheft – Das Lastenheft beschreibt aus Auftraggebersicht, was benötigt wird; das Pflichtenheft beschreibt aus Auftragnehmersicht, wie die Anforderungen umgesetzt werden.
Meilenstein – Definierter Zwischenpunkt/Teilziel im Projektverlauf
Projekt – Einzelvorhaben mit definiertem Anfang/Ende und einmaligen Bedingungen
Projektleiter – Verantwortlich für Planung, Steuerung und Erfolg eines Projekts
Projekt­dokumentation – Nachvollziehbare Darstellung von Ausgangslage, Entscheidungen, Planung, Umsetzung, Tests, Wirtschaftlichkeit und Ergebnis.
Reflexion – Kritische Bewertung von Vorgehen und Ergebnis mit nachvollziehbaren Schlussfolgerungen und Verbesserungsmöglichkeiten.
Risiko – Unsicheres Ereignis, das bei Eintritt Ziele positiv oder negativ beeinflussen kann; bewertet werden typischerweise Wahrscheinlichkeit und Auswirkung.
Stakeholder – Person oder Gruppe, die das Projekt beeinflusst, davon betroffen ist oder ein begründetes Interesse daran hat.
Änderungsantrag – Dokumentierter Vorschlag, Umfang, Termin, Kosten oder Qualität eines Projekts kontrolliert zu ändern.

Abgrenzung und Nachweise

Verwendete Grundlagen

Die ursprüngliche Word-Datei wurde als Arbeitsgrundlage verwendet. Prüfungsstruktur und Lernfeldzuordnung wurden anhand amtlicher Veröffentlichungen berichtigt.

Die Begriffserklärungen sind Lernhilfen und keine vollständige Wiedergabe von Normen, Gesetzen oder Prüfungsaufgaben.